Botswana

Okavango Delta
















Datum: Sonntag, 16. Februar 2020, Position: Sedia Riverside Hotel, Maun Botswana, Stimmung: Top!!


Ihr Schönen, Guten und Lieben!


Gestern ging ein Traum in Erfüllung! Wir sind über das Okakavango Delta geflogen. Mit 200 km/h ging es in einem 5 Sitzer plus zwei supersüßen, lustigen jungen Piloten über das Delta hinweg. Allein der ganze Service bis zum Flughafen und zurück war klasse. Der Flug war ruhig. Nur ab und an mal ein Absacker. Dringend ans Herz zu legen, wer immer nach Maun kommt.


Elefantenherden zogen durch die Ebenen. Hippos im Wasser und beim Grasen konnten wir bestaunen. Antilopen, Wasserbüffel, Gnus grasten ebenfalls. 


Am Schönsten finde ich allerdings die Landschaft mit den sich schlängelnden Flussarmen, den Lichtspielungen der Wolken im Wasser, den unterschiedlichen Farben an Land, im Sumpf und im Wasser. Die grüne Bewachsung am Ufer. Es ist ein Traum. 


Im Moment ist der Wasserstand des Deltas nicht hoch. Erst im April/Mai werden die Wassermassen aus Angola erwartet. So lange braucht das Wasser aus den Flüssen, um das Delta zu erreichen. Dann soll es am Beeindruckensten sein. 


Bilder gibt es bei der Fluggeschwindigkeit nur Wenige. Dafür hätten wir einen Helicopterflug machen müssen, was unser Budget nicht zuließ. Die Bilder in meinem Kopf bleiben mir für immer!


Morgen verlassen wir Maun. Damit leider auch unsere Reisefreunde Sabine und Uwe! Doch wir werden uns ganz sicher in good old Germany wiedersehen. 


In den nächsten Tagen werden wir kein WiFi haben. Es geht für uns in den Busch. Wenn wir dort nicht  gefressen werden, denn es gibt keine Zäune um den Campingplätzen, dann leben wir sicher weiter ;-)! Wir melden uns, wenn wir wieder online sind.


Bis dahin lieben und vermissen wir Euch!


Küsse, Todhi und Heike

Datum: Freitag, 14. Februar 2020, Position: Sedia Riverside Hotel, Maun Botswana, Stimmung: Mittel!

Unsere Odysee nach Maun, Botswana



Ihr Lieben, Guten und Schönen!


Wir leben noch, uns geht es soweit gut. Leider geht es unseren Freunden nicht gut. Deren Auto muckt noch immer herum bzw. seit heute ist Gewissheit: Das gesamte Getriebe ist im Arsch!


Toshi lag mit Uwe mehr oder weniger seit einer Woche nur noch unter dem Auto. Zwar sind wir von Rundu nach Divundo gestartet, dann noch eben bis zur nächsten Stadt nach der Mohembo Borderpost von Botswana gekommen bis der Karren in Shakawe ganz den Geist aufgegeben hatte. Also nix weiter mit dem Caprivi Streifen, der jetzt Sambezi Streifen heißt, Kasane und Victoria Fälle. In solch einer beschissenen Situation lässt man ja niemanden hängen. 


Zum Glück hielt Guste an, der “Gusty” ausgesprochen wird. Er lud uns auf seine Farm ein. Drei Tage später verließen wir die Farm mit einem von Guste geschweißten A-frame, einer Art Anhängerdeichsel, um den Landy 370km auf einer miserablen Schlaglochstrasse nach Maun abzuschleppen. Hier empfahl er uns einen guten Mechaniker, der den Schaden diagnostizierte. Nun baut Dawie ein neues Getriebe aus Altteilen, damit die beiden auf dem schnellsten Wege nach Kapstadt fahren können. Denn, wenn die Reparatur bezahlt ist, ist kein Geld mehr zum Reisen übrig. Für Beide geht es dann traurigerweise nach Deutschland zurück.  


Ja, und wir verlieren leider unsere Reisegefährten. Das ist wie immer traurig. Doch unsere Reise geht noch ein bisschen weiter. Wohin wissen wir noch nicht.


Erstmal wird morgen ein Traum wahr: Ein Flug über das Okavanga Delta. Und damit ich auch recht hübsch dafür sein werde, gehe ich morgen früh zum Frisör!


Irgendwann werde ich diesen Eintrag vervollständigen. Denn über Guste und Letitia gibt es noch viel zu sagen. Und auch über unser zweites Camp am Okawango, die Mobola Lodge. 


Leider kann ich keine Bilder hochladen, weil seit Wochen das Wifi zu schlecht ist. Gestern ist es mir gelungen, Bilder hochzuladen. Die ersten Namibia Impressionen findet ihr unter dem Blog Namibia.


Happy Valentine! Küsse, Heike und Toshi


 

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